Warum Dankbarkeit bei Problemen hilft 

Wofür in deinem Leben bist du dankbar? Fällt dir überhaupt was ein? Oder hast du deinen Fokus oft auf den Problemen und Schwierigkeiten in deinem Leben?

Erst mal ist wichtig zu sagen, dass das ganz normal ist. Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, uns zu schützen. Überleg mal: Unsere Vorfahren waren darauf angewiesen, Gefahren zu erkennen und dann schnell zu handeln. Die meisten Menschen (leider definitiv nicht alle), aber wir in Deutschland hier tendenziell am ehesten, leben aber sehr sicher. Unser Gehirn ist aber immer noch im Überlebensmodus. Und das gilt es erst mal zu verstehen. Und dass es da nicht an “Dankbarkeit” denkt, ist auch logisch. 

Diese Gedanken helfen dir, den Fokus zu wechseln:

Aber wenn du einmal verstanden hast, dass es dir hier eigentlich ganz schön gut geht (auch wirklich im Vergleich zum Rest der Welt, …Ich find es ehrlich gesagt sehr absurd, dass grade wir hier so viel jammern, so viele Ängste haben -ohne sie dir absprechen zu wollen – , dass wir so wenige Chancen ergreifen, uns so ausgeliefert fühlen. Wir haben ein so sicheres System hier. Wir haben Licht. Toiletten. Strom. Wasser. Krankenkassen. Arbeitslosengeld. Hallo!?) 

Also ja, vielleicht liest du es raus. Es ist eben vieles nicht selbstverständlich. Viele viele Menschen haben das alles nicht. Können wir das nicht wertschätzen? Bzw. wenn das nicht Dankbarkeit wert ist? 

Durch logische Argumente ins Gefühl der Dankbarkeit

Und es ist ein Unterschied Dankbarkeit nur mental auszuüben, also sich logisch mit Argumenten zu erklären, wieso du dankbar sein kannst. Oder ob du Dankbarkeit wirklich fühlst. mit deinem Herzen. 

Kinder hungern. Wir haben Überfluss an Lebensmitteln.

Menschen leben im Rollstuhl. Ich kann laufen.

Andere sind unheilbar krank. Ich bin gesund.

Es ist NICHT selbstverständlich, dass ich gehen kann. Dass ich alle Beine und Arme habe, dass ich sehen und hören kann. Nicht, dass ich sprechen kann, nicht, dass ich fühlen und schmecken kann (das ist uns ja wohl durch Corona auch wirklich vor Augen geführt worden..).

Zu sehen, wie gut es uns geht, und was wir im Alltag für selbstverständlich halten…

Und Dankbarkeit relativiert doch dann unsere Fragen, um die unser Hirn ständig kreist und unsere “Luxusprobleme”, wie zB. soll ich jetzt dies oder jenes studieren oder auch die Frage “warum hab ich als Kind nicht genug Liebe bekommen?”. Wenn ich mir klar mache, wie besonders es ist, dass ich heute hier und jetzt am Leben bin. Dann wird alles andere irrelevant. Und ich finde hier und heute in diesem Moment durch diese Demut, durch die Dankbarkeit bereits sehr viel Liebe und Frieden. 

Wie du das Gefühl der Dankbarkeit in dein Leben holst

1.Dankbarkeitstagebuch: Schreib dir täglich morgens oder/und abends 3 Dinge/Menschen/Sitationen… auf, für die du grade dankbar bist. So etablierst du das Gefühl der Dankbarkeit immer und immer mehr.

2. Selbstverständlichkeits-Liste: Leg eine Liste an, mit allem, was du bisher für selbstverständlich gehalten hast und was eigentlich doch nicht selbstverständlich ist. Und schau, was das mit dir macht. Was du erlebst, während du alles aufschreibst.

3. Verbinde dich mit deinem Herzen: Das Gefühl der Dankbarkeit entspringt dem Gefühl der Liebe. Dieses können wir vor allem in unseren Herzen fühlen. Während du an das denkst, was gut ist in deinem Leben, was du schon gemeistert hast, wofür du dankbar bist, leg deine Hände auf dein Herz und lass das Gefühl der Dankbarkeit von dort aus in deinen ganzen Körper strömen.

An dieser Stelle, DANKE für Euch.

Ich will mehr von Euch.

Ich will Verbindung. Ich will Tiefe, Transformation und Tauchen.

Ich will Verbundenheit. Miteinander. Menschlichkeit. Mehrwert.

Ich will Erfüllung. Dankbarkeit. Demut. Lebendigkeit und Liebe.

Du auch?

JETZT SCHON dankbar für all das zu sein, bringt dich genau da hin!

Nach was sehnst du dich am Meisten und was war dein größtes AHA, während du diese Zeilen gelesen hast?

Kommentier gern.

Alles Glück der Welt für dich!

Lisa

Lisa Wagner – Coach für feinfühlige Frauen

Das bin ich: warmherzig, vielfältig, hochsensibel, bewegungsliebend. Lebenskünstlerin, Freigeist, Visionärin und Spiegel. So wie du, Schülerin des Lebens.

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